Was die Wochentage angeht, ist fĂĽr mich ganz klar Sonntag.
Am Freitag, nachdem ich diesen beschissenen Job endlich hinter mir habe, geht es mir etwas besser. Aber dann, am Sonntag, stürzt alles wieder ab, als mir klar wird, dass am nächsten Tag der Wecker klingelt und ich mich durch eine weitere Arbeitswoche quälen muss.
Ich bin nun schon seit Jahren allein; meine Eltern wohnen in der Wohnung unter mir.
Sie sind es, die mich im Moment am Laufen halten – vor allem, weil ich es nicht ertragen könnte, ihnen das anzutun.
Mein Vater braucht nun auch Pflege, und ich helfe meiner Mutter dabei ein wenig.
Es ist so eine beschissene Situation. Einerseits gibt es Momente, in denen ich einfach nicht mehr kann – Momente, in denen ich einfach keine Kraft mehr habe.
Auf der anderen Seite lastet die erdrückende Schuld darauf, meinen Eltern das im hohen Alter anzutun – sie völlig allein zu lassen.
Angesichts der aktuellen Lage gibt es hier nicht viele andere Jobmöglichkeiten. Vielleicht würde die Suche nach einer anderen Stelle helfen. Aber auch da stoße ich auf dasselbe Problem: Durch meine Isolation und meine Schüchternheit habe ich das Gefühl, mich immer weiter in eine Sackgasse zu manövrieren – und ich scheue mich davor, mich zu bewerben, in eine andere Abteilung zu wechseln oder Ähnliches.
Ich glaube, wenn ich so viel Geld hätte – oder im Lotto gewinnen würde –, dass ich meinen Job kündigen und so leben könnte, als wäre ich im Ruhestand (oder wenn ich bereits im Ruhestand wäre), wäre mein Zustand viel, viel besser – oder vielleicht sogar ganz verschwunden.
Entschuldigung, fällt mein Englisch nicht so gut ist – ich habe einen Übersetzer benutzt.